Klaus Brenner

Architekt und Stadtplaner, Baubürgermeister in Leonberg, 57 Jahre

Warum fahren Sie mit dem Fahrrad?

Weil es Spaß macht, man oftmals schneller ist als mit anderen Fortbewegungsmitteln und man die Stadt aus anderer Perspektive erlebt als zu Fuß oder mit dem Auto.

Wo bzw. wann nutzen Sie das Fahrrad?

Teilweise beruflich, um schnell und angenehm an mein Ziel zu kommen. Und für Freizeitfahrten, die leider etwas zu kurz kommen.

Welche (möglichst spontanen) Assoziationen haben Sie in Hinsicht auf das Fahrrad?

Gesundheit, Sport, Erholung ...

Was für ein Rad fahren Sie?

Tourenrad und Rennrad

Haben Sie auch schon Urlaub per Fahrrad gemacht? Was erinnern Sie davon vor allem?

Urlaub per Fahrrad habe ich noch nie gemacht, bin aber im Urlaub oft Fahrrad gefahren.

Insbesondere bei vielen Stadtexkursionen, die ich als Assistent am Städtebau-Institut der Uni Stuttgart leitete, haben wir Städte wie Turin, Mailand, Hamburg, Frankfurt,  ...mit dem Fahrrad erkundet. 40-köpfig durch Mailand, alle mit geliehenen gelben Rädern, ... Für die Studenten und mich eindrucksvolle Erlebnisse. Und ein wunderbares Mittel, an alle Stellen der Stadt zu gelangen, kurzfristig anzuhalten und sich auszutauschen, die Stadt in einer Geschwindigkeit zu erleben, die für das "Aufnehmen" der einzelnen Quartiere ideal ist.

 

Die Extra-Fragen an die Kandidierenden:

Kann Leonberg durch mehr Radverkehr profitieren? Bitte begründen Sie Ihre Position!

Selbstverständlich. Die Straßen werden entlastet, Lärm und Abgase vermieden, der öffentliche Raum belebt, die Parkplatznot in gewissen Bereichen entschärft; und zudem sind weniger Leonberger vom Stau gestresst.

Welche Ansatzpunkte sehen Sie, damit in Leonberg mehr Menschen das Rad nutzen?

Die Hauptradwege müssen verbunden sein; und dies möglichst sichtbar. Und die Teilorte sollen über sichere, möglichst direkte Radwege angebunden sein. Ein klares, einfaches Netz sollte zum Radfahren einladen.

Falls Sie OB würden: Was wären Ihre ersten Maßnahmen hinsichtlich einer Förderung des Radfahrens in unserer Stadt?

s.o.; die Hauptradwege verbinden und die Teilorte möglichst direkt und sicher anbinden. Und für die Freizeitfahrer das Mahdental bis zu den Bärenseen (und weiter nach Stuttgart) fahrradgerecht erschließen; mit dem Landkreis, mit Gerlingen, mit Stuttgart.

Zum Auftakt würde ich mit RadL das vorhandene Konzept nochmals kritisch hinterfragen und direkte Umsetzungspunkte in den Gemeinderat einbringen.

Das gemeinsame Hinterfragen des vorhandenen Konzepts werde ich RadL aber selbstverständlich auch als Baubürgermeister anbieten.

 

Nach der Bekanntmachung der Kandidatur in der LKZ am 29.08. haben wir Herrn Brenner um sein statement gebeten und konnten es am 31.08.2017 veröffentlichen. Mehr über den OB-Kandidaten erfahren Sie auf seiner Internetseite.


Inge Horn

Geschäftsführende Gesellschafterin, Erste Bürgermeisterin i.R.,
Dipl.-Ing. und Dipl.-Verww., 54 Jahre

Warum fahren Sie mit dem Fahrrad?

Weil ich Freude an der Bewegung habe, schneller zum Ziel komme und gleichzeitig etwas für die Umwelt tue. Schön ist auch, dass man die Menschen und die Umgebung intensiver erlebt.

Wo bzw. wann nutzen Sie das Fahrrad?

Meist nutze ich das Fahrrad für kleinere Besorgungen in der Stadt und für Ausflüge in die Umgebung. Sehr gerne mache ich auch Urlaub mit dem Fahrrad

Welche (möglichst spontanen) Assoziationen haben Sie in Hinsicht auf das Fahrrad?

Eine geniale Erfindung - 200 Jahre alt und gleichzeitig hochmodern. Das Fahrrad ist ein Teil zur Lösung unseres Verkehrsthemas.

Was für ein Rad fahren Sie?

Trekking-Fahrrad mit 21 Gängen.

Haben Sie auch schon Urlaub per Fahrrad gemacht? Was erinnern Sie davon vor allem?

Ja, schon einige Male: z.B. an der Ostsee, am Chiemsee, im Kaiserstuhl, im Jagsttal, in den Niederlanden. Ich habe tolle Eindrücke von Städten und Landschaften mitgenommen und mich durch den Aktivurlaub sehr gut erholt. Gleichzeitig konnte ich feststellen, dass in anderen Städten / Ländern Radwege anders gebaut werden. Davon lässt sich Vieles auch in unsere Region und in unsere Stadt übertragen.

 

Die Extra-Fragen an die Kandidierenden:

Kann Leonberg durch mehr Radverkehr profitieren? Bitte begründen Sie Ihre Position!

Mehr Radverkehr kann die Nutzung des Autos reduzieren, dadurch erreichen wir weniger Lärm und Schadstoffe und der verbleibende Autoverkehr kann besser bewältigt werden. Gleichzeitig tun die Leonberger etwas für ihre Gesundheit. Man muss berücksichtigen, dass sich der Nutzerkreis für das Radfahren durch E-Bikes und Pedelecs vergrößert hat und sicher noch größer werden wird.

Welche Ansatzpunkte sehen Sie, damit in Leonberg mehr Menschen das Rad nutzen?

Wir brauchen ein durchgängiges Radwegenetz und eine vernünftige Führung der Radwege. Auch geeignete Fahrradabstellmöglichkeiten sind notwendig.

Zusätzlich ist es wichtig, dass wir Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs, z.B. an Bahnhöfen und anderen wichtigen Orten, anbieten.

Falls Sie OB würden: Was wären Ihre ersten Maßnahmen hinsichtlich einer Förderung des Radfahrens in unserer Stadt?

Zügige Fortsetzung des Ausbaus der Radwege, Fahrradabstellmöglichkeiten und Ladestationen.

Mehr Dienstfahrräder in der Stadtverwaltung.

Auftaktgespräch mit RadL und dann regelmäßige Treffen.

 

Diese Informationen erhielten wir von Frau Horn am 25.08.2017 und haben sie wie angekündigt am 28.08.17 veröffentlicht. Mehr über die OB-Kandidatin erfahren Sie auf ihrer Internetseite.


Martin Kaufmann

Bürgermeister der Gemeinde Rudersberg seit 2007, 51 Jahre

Warum fahren Sie mit dem Fahrrad?

Radfahren ist nicht nur gesund und schont die Umwelt sondern macht macht sehr viel Spaß.

Wo bzw. wann nutzen Sie das Fahrrad?

Ich nutze das Rad gern für kurze Strecken im Alltag, aber auch zu einem Ausflug in die Natur.

Welche (möglichst spontanen) Assoziationen haben Sie in Hinsicht auf das Fahrrad?

Jugend, Freund, Natur, Sport, Spaß, aber vor allem auch nachhaltige Mobilität, Zukunft

Was für ein Rad fahren Sie?

Sowohl ein Trekkingrad als auch ein normales Straßenfahrrad

Haben Sie auch schon Urlaub per Fahrrad gemacht? Was erinnern Sie davon vor allem?

Ja! Mit einem Freund zwei Wochen deutsche Städte erkundet. Über unsere schönen aber auch schmerzhaften (Muskelkater etc.) Erlebnisse lachen wir noch heute.

 

Die Extra-Fragen an die Kandidierenden:

Kann Leonberg durch mehr Radverkehr profitieren? Bitte begründen Sie Ihre Position!

Unter Berücksichtigung der individuellen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse muss der Radverkehr in Leonberg nachhaltig vorangebracht werden. Die (selbstverständliche) Nutzung des Fahrrades bedeutet nicht nur weniger gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Lärm und Abgase. Vielmehr kann dadurch der Anteil des "hausgemachten" Verkehrs reduziert werden.

Welche Ansatzpunkte sehen Sie, damit in Leonberg mehr Menschen das Rad nutzen?

Mit allen Akteuren - insbesondere ehrenamtlichen - wurde bereits ein sehr gutes Radwegekonzept erarbeitet, das nun unbedingt umgesetzt werden muss. Dies wäre ein erster und wichtiger Schritt für Leonberg. Attraktive und vor allem sichere Radwege, gute Radabstellplätze, Ladeangebote für Pedelecs geben Motivation für individuelle Fahrten mit dem Rad statt mit dem Auto. Verknüpfung aller Verkehrsmittel (Kraftfahrzeug, Rad, ÖPNV und Fußgänger).

Falls Sie OB würden: Was wären Ihre ersten Maßnahmen hinsichtlich einer Förderung des Radfahrens in unserer Stadt?

- Umsetzung des bereits ausgearbeiteten Radwegekonzeptes

- Entwicklung einer Marketingstrategie mit den Netzwerken gesellschaftlicher Akteure, Einzelhandel (insbesondere Fahrrad), Initiativen und privater Gruppen mit wirksamen Maßnahmen und Medienresonanz

- Möglichkeiten der RadKultur Baden-Württemberg umfassend nutzen (www.radkultur-bw.de)

 

Am 11.09. erhielten wir nach einem Marktplatzgespräch schließlich doch Antworten auf unseren Fragebogen und haben sie hier am 12.09. veröffentlicht. Mehr über den OB-Kandidaten erfahren Sie auf seiner eigenen Internetseite.


Dr. Ulrich Vonderheid

persönliche Angaben auf meiner Homepage

Warum fahren Sie mit dem Fahrrad?

Das Fahrrad ist mein liebstes Verkehrsmittel. Man kommt flott voran, tut was für die Gesundheit, man sieht viel, hat keine Parkplatzprobleme.

Wo bzw. wann nutzen Sie das Fahrrad?

Beruflich und privat. Beruflich nutze ich ein Pedelec, mit dem ich alle Dienstfahrten in Leonberg, Gebersheim und Höfingen unternehme. Auch im Winter.
Privat am Wochenende mit dem Mountainbike darf man auch mal ins Schwitzen kommen. Jedoch bin ich kein Langstreckenfahrer.

Welche (möglichst spontanen) Assoziationen haben Sie in Hinsicht auf das Fahrrad?

Flott, sportlich, gesund und sympathisch

Was für ein Rad fahren Sie?

Dienstlich ein Pedelec. Privat ein Mountainbike und ein Treckingrad.

Haben Sie auch schon Urlaub per Fahrrad gemacht? Was erinnern Sie davon vor allem?

Hab ich, ist aber schon ewig her. Da mein Privatfahrzeug nicht fahrradtransporttauglich ist, scheidet aktuell diese Variante aus. Bei einer Neuanschaffung will ich dies aber ändern.

 

Die Extra-Fragen an die Kandidierenden:

Kann Leonberg durch mehr Radverkehr profitieren? Bitte begründen Sie Ihre Position!

Mehr Radverkehr bedeutet weniger CO2, weniger Feinstaub, weniger Lärm, weniger Stau und mehr Lebensqualität. Und es macht die Stadt sympathisch.

Welche Ansatzpunkte sehen Sie, damit in Leonberg mehr Menschen das Rad nutzen?

Ein großes Handycap ist die Topografie in Leonberg. Daran kann ich leider nichts ändern. Mit einem Pedelec können die Menschen dieses Handycap ausschalten. Und jeder, der einmal mit einem Pedelec gefahren ist, will nichts anderes mehr fahren. Hier setze ich auf eine konzertierte Aktion z.B. mit RadL oder dem ADFC. Insbesondere der Bahnhof wird ja in naher Zukunft radfreundlicher. Aber gerade für Pendler muss es z.B. sichere Abstellmöglichkeiten für Pedelecs geben. Hier ist auch der VVS gefordert.

Der sukzessive Ausbau des Radwegenetzes geht mit laufenden Straßenbaumaßnahmen einher. An dieser Strategie würde ich festhalten.

Falls Sie OB würden: Was wären Ihre ersten Maßnahmen hinsichtlich einer Förderung des Radfahrens in unserer Stadt?

Ich würde mir die aktuelle RadL-Liste über Verbesserungsmaßnahmen im Radverkehr schnappen und die dort aufgeführten Maßnahmen und Vorschläge umsetzen.

Zum anderen würde ich die Rathaus-Mitarbeiter durch die Anschaffung weiterer Pedelecs motivieren, ihre Dienstfahrten auch per Rad durchzuführen. Ebenso gilt dies für den Einsatz von Lasten-Pedelecs. Auch würde ich die Anschaffung von Pedelecs durch Mitarbeiter fördern, wie dies ja schon bei der Sozialstation sehr erfolgreich geschieht.

 

Die Informationen von Herrn Dr. Vonderheid haben wir am 01.09. ohne Bild erhalten, deshalb haben wir eins von seiner Internetseite genommen und alles am 02.09. veröffentlicht.