WAHLEN 2017

Wir gratulieren dem zukünftigen Oberbürgermeister Martin Kaufmann zu seinem Wahlerfolg im ersten Wahlgang.

RadL hofft darauf, dass die angekündigten "frischen Ideen" nun auch bald spürbare Veränderungen hinsichtlich der Entwicklung der Radinfrastruktur in Leonberg bringen. Wir sind mehr als bereit für konstruktive Gespräche, um gemeinsam für unsere BürgerInnen auch in dieser Hinsicht etwas zur Lösung der Verkehrsprobleme in Leonberg beizutragen.           25.09.2017

RadL hatte die Kandidierenden für die OB-Wahl am 20.08. gebeten, uns zum Thema Radfahren einige Aussagen zu schicken. Die eingegangenen Antworten finden Sie in unserer Rubrik "und Leute".

Fahrradverbände fordern die Verkehrswende

Unterstützen Sie jetzt die Forderungen der großen deutschen Rad-Lobbyisten an die Parteien, die zur Bundestagswahl antreten.             27.08.2017


RadKUNST im öffentlichen Raum

Ein Projekt im Agenda-Jahr zum 200. Geburtstag des Fahrrads sind die Kunst-Räder, die von vielen Menschen und Gruppen im Frühjahr gestaltet wurden und jetzt überall in Leonberg zumeist fröhliche Akzente setzen. Auch auf dieser Website tauchen diese Räder auf - machen Sie sich hier und in der realen Welt auf die Suche und erfreuen sich an der Kreativität, die zeigt, wie vielfältig das Leben mit dem Rad sein kann. Ganz im Sinne eines häufig zitierten Philosophen: "Das Rad ist bunt, damit der Verkehr die Richtung wechseln kann"  ...  oder so ähnlich.

Bis zum 30. September können Sie auch über unsere website für die drei schönsten RadKUNST-Objekte abstimmen - auf dieser speziellen Seite.                                                                                               21.07.2017

Nachtrag: Unten sehen Sie Beginn und Ergebnis des Siegerinnen-Rades. Mehr Infos zu den Abstimmungsergebnissen auf der o.g. Seite.

An vielen Stellen in unserer Stadt stehen nun die Ergebnisse kreativen Schaffens. Es sind viel mehr Objekte geworden, als wir es uns beim Start der Aktion vorstellen konnten. Nun besteht bis zum Herbst die Möglichkeit, die schönsten Räder zu bewerten. RadL wird auf einer Sonderseite alle Räder vorstellen und Ihnen die Möglichkeit geben, uns direkt Ihr Votum zuzuschicken.
Hier geht es in die Ausstellung und die Wahlkabine.

Auf nebenstehendem Bild der Wettbewerbs-Beitrag der Ostertag-Realschule bei einem früheren Projekt der RadKULTUR.                                             25. Juni 2017


Lieber in der Stadtradeln als unterirdische Verkehrslösungen

 

Die diesjährige Kampagne des Klima-Bündnis ist nun in Leonberg endgültig beendet. Nachdem am 01. Juni die Frist zum Nachtragen aller gefahrenen Kilometer abgelaufen ist steht fest: Das Stadtradeln ist populär, muss aber noch stärker in das öffentliche Leben integriert werden.

 

45.433 Kilometer wurden von 254 Teilnehmenden für die dreiwöchige Kampagnenperiode erfasst. Dieses Mal haben sich zehn Mitglieder des Gemeinderats aktiv in einem fraktionsübergreifenden Team beteiligt. Sie wollten entsprechend dem Ursprungsgedanken des Stadtradelns deutlich machen, dass Radfahren in der Stadt einen deutlichen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten kann. Immerhin ist das grün-rot-schwarz-gelbe Bündnis gemeinsam mehr km gefahren, als die auf mehrere Teams aufgeteilten MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung. Alle zusammen für die Zukunft der Stadt Tätigen werden hoffentlich in der Lage sein, auch auf dem politischen Parkett nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, damit Mobilität in Leonberg nicht unterirdisch endgelagert wird.

 

Beim Stadtradeln sind auch 2017 neue Teams aktiv geworden wie z.B. die Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr oder das Team „Kette rechts“. Das Gesamtergebnis wurde aber geprägt von den Mitgliedern einer Betriebssportgruppe, die allein fast ein Viertel der Gesamt-Kilometer eingefahren hat. Sie weisen ebenso wie das Team „Albert-Schwitzt-Gern...“ darauf hin, dass es die täglichen Wege zur Arbeit oder in die Schule sind, welche die Verkehrssituation prägen – und dass es hierfür attraktivere Lösungen als Elterntaxis oder das einsame Pendeln in einem Auto gibt.

 

Leider haben sich nur das Albert-Schweitzer-Gymnasium und der Waldkindergarten am Stadtradeln beteiligt. Hier könnte ein Ansatz sein, um in den kommenden Jahren die klimafreundliche Fortbewegung innerorts zu stärken: Den vielen radelnden SchülerInnen mit einer Teilnahme am Stadtradeln bewusst machen, dass Sie einen wesentlichen Teil für ein gutes Klima durch ihr Alltagsverhalten beitragen. Und den Menschen, die noch nicht mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs sind, verdeutlichen, dass es ebenso einfach wie gesund ist und zudem Spaß macht, in Leonberg Teil einer großen Bewegung für mehr Zukunft zu werden.               RadL-Pressemitteilung am 02.06.2017

 

Die Ergebnisse des Fahrradklimatest 2016 liegen jetzt vor:

RadL gratuliert Rutesheim und Renningen - Leonberg kann viel lernen von den Kommunen in der näheren Umgebung

Interessierte Beobachter wird es nicht überraschen, dass Leonberg gegenüber dem Test im Herbst 2014 deutlich zurück gefallen ist. Rutesheim hingegen kam aus dem Stand in der Gruppe der Kommunen unter 50.000 Einwohner auf den ersten Platz in Baden-Württemberg, Renningen konnte sich gegenüber 2014 auf den 7. Platz verbessern. Und auch Korntal-Münchingen und Ditzingen liegen noch vor Leonberg, das in Baden-Württemberg auf den 57. Platz abgefallen ist, von 65 ausgewerteten Kommunen in dieser Kategorie.

Wir hoffen darauf, dass dies zu einem Weckruf in Stadtverwaltung und Gemeinderat wird, denn viel von der Verkehrsbelastung in unserer Stadt ist hausgemacht. Eine bessere Infrastruktur für den Radverkehr könnte zu einer höheren Lebensqualität in Leonberg beitragen. Auch die KandidatInnen für die Nachfolge des Oberbürgermeisters werden sich zu diesem Thema positionieren müssen.

Allgemeine Informationen zum Fahrradklimatest gibt es unter www.fahrradklima-test.de und die Auswertungen bundesweit zum Download auch bei uns.                                                                      19.05.2017


Geschichte(n) rund ums Rad

Eine Ausstellung zu 200 Jahren Fahrrad

vom 26. März - 30. Juli 2017

Am Sonntag, dem 26. März, 11.30 Uhr,  eröffneten Bürgermeister Klaus Brenner aus Leonberg und Bürgermeister Günter Riemer aus Kirchheim/Teck (mehrjähriger Präsident des Württ. Radsportverbandes) diese ganz spezielle Ausstellung.

Frau Koch-Konz vom Leonberger Stadtmuseum hat für die gesamte Zeit der Ausstellung ein umfang- und abwechslungsreiches Rahmenprogramm erstellt, gemeinsam mit RadL, der ev. Kirchengemeinde und vielen Einzelpersonen. Sie können den Flyer zur Ausstellung hier downloaden.

Und wer noch mehr sehen und lernen will, fährt nach Mannheim ins Technoseum zur dortigen Ausstellung, die noch bis Ende Juni 2017 zu sehen ist.

14. April 2017


RadKUNST auch bei der Langen Kunst Nacht der Stadt Leonberg.

Zwei KünstlerInnen waren noch kurz vor Mitternacht damit beschäftigt, ein Rad für das Projekt der Lokalen Agenda 21 vorzubereiten, welches im Rahmen des Jahresschwerpunkts "Rad und mehr..." ins Leben gerufen wurde.

Mehr über das Projekt erfahren Sie bei Interesse und Ideen über die Internetseite der Stadt oder per Mail von Frau Gerhard ger /ät\ leonberg.de                              09.04.2017


Es bewegt sich was in der Innenstadt, zumindest baulich gesehen.

Da in den nächsten Jahren sehr viele Veränderungen am Stadtbild und am Straßenrand vorgenommen werden ist RadL sehr engagiert dabei, bei allen Planungen die Entwicklungen für die Verkehrsinfrastruktur unter die Lupe zu nehmen. Wir arbeiten die Vorlagen der Stadtverwaltung durch, nehmen an öffentlichen Sitzungen des zuständigen Planungsausschuss und an der Kommission für nachhaltige Mobilität teil. Bei letzterer allerdings nur, wenn wir als externe Experten zum Thema Radverkehr eingeladen werden.

Besonders wichtig ist uns der offene Austausch auf allen Ebenen mit den verantwortlichen Personen im Stadtplanungsamt, um gemeinsam eine dauerhaft nutzbringende Infrastruktur zu schaffen.

Gerade die schnellen, sicheren Radverkehrsanlagen bilden auch für Leonberg ein taugliches Mittel gegen die alltäglichen Belastungen, die der motorisierte individuelle Verkehr (MIV=Mief) uns allen auferlegt.                              04.02.2017                                                                Bildquelle: Stadtplanungsamt Leonberg


Neues Fahrrad mit Hilfe des Arbeitgebers:

Sozialstation geht mit gutem Beispiel voran

RadL freut sich sehr, Sie hier auf eine Initiative aufmerksam machen zu können, über die wir vom Pflegeverbund Strohgäu-Glems gGmbH informiert wurden:

Christian Hermann ist einer von sechs frisch gebackenen Jobrad Besitzern.

Die Sozialstation Leonberg bietet ihren Mitarbeitern das speziell für Fahrräder konzipierte Gehaltsumwandlungsmodell seit Sommer 2016 an.

Das Konzept schafft die Möglichkeit zu einer sinnvollen und Mitarbeiter motivierenden Maßnahme im Bereich Gesundheitsförderung. Auch der aktive Beitrag zum Umweltschutz durch Verzicht auf das Auto steht als Entscheidungsgrund bei den Teilnehmern im Vordergrund.

Der Ablauf ist kinderleicht und nachhaltig, die Kosten werden mit den monatlichen Auszahlungen des Arbeitgebers verrechnet. Dabei beinhaltet das Servicepaket sowohl Vollkasko-Versicherung und Mobilitätsgarantie wie auch eine Jobrad Inspektion.

„Ich genieße die neu gewonnene Freiheit, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, unabhängig von rush hour, Bus und Bahn. Gleichzeitig habe ich seit meinem Umstieg auf`s Jobrad einige Kilos weniger, da mein tägliches Sportprogramm nun auf dem Arbeitsweg absolviert wird" erzählt Christian Hermann, Qualitätsmanager der Sozialstation Leonberg.

Die Förderung der Mitarbeitergesundheit war ein Fokus für die Entscheidung für das Modell „Dienstfahrrad“. Im Vergleich zu den bereits bestehenden Förderungen im Fitness Bereich, spricht diese Variante auch eine breitere Mitarbeiter-Zielgruppe an, so Frau Hoffmann, Personalmanagerin.         12.01.2017

"Bahnhofsvorplatz erhält 2017 ein neues Gesicht" meldet am 25.10.2016 die Leonberger Kreiszeitung.

Tatsächlich wurde wohl der Antrag des Stadtplanungsamtes positiv beantwortet, den S-Bahnhof zu einem regionalen Mobilitätspunkt auszubauen. Damit wird zu dem schon im kommunalen Haushalt 2016 bereit gestellten Betrag noch eine erkleckliche Summe von der Region drauf gelegt. Nun kann die Fahrradabstellanlage erweitert werden um sichere Stellplätze. Außerdem wird es Stellplätze geben für Car-Sharing-Autos, mehr Informationsangebote über Mobilität in der Region und voraussichtlich sogar ein WC. Vieles hiervon war mal in den ursprünglichen Planungen für das neue Auto-Parkhaus der Stadtwerke vorgesehen, verschwand dann aber wieder nach und nach, "aus Wirtschaftlichkeits-gründen".  Nun hoffen wir, dass die Stadt sich 2017 endlich eine neue Visitenkarte schafft.                25.10.2016